Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Yingli will seine Modul-Produktion in den kommenden drei Jahren auf drei Gigawatt ausbauen. Für die Erweiterung sollen umgerechnet etwa 1,8 Milliarden Euro ausgeben werden.
Der Vermittlungsausschuss zu den geplanten Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisevergütung wird am Montag wieder zusammentreffen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe hat nach einem Medienbericht leichte Änderungen bei der Reduzierung für Dachanlagen vorgeschlagen.
In der Nähe von Neumarkt ist eine neue Produktionsstätte für Photovoltaik-Module in Betrieb gegangen. Für dieses Projekt haben die Unternehmen Antaris Solar und Jurawatt eine gemeinsame Firma gegründet.
Die Analysten von Goldman Sachs prognostizieren starkes Wachstum des globalen Photovoltaik-Marktes in den kommenden zwei Jahren. In Deutschland rentieren sich Projekte demnach auch nach der zusätzlichen Kürzung der Solarförderung.
Die chinesischen Photovoltaik-Unternehmen wollen das Geld für weiteres Wachstum nutzen. Insgesamt stellt ihnen die chinesische Entwicklungsbank etwa 8,65 Milliarden Euro zur Verfügung.
Die Bundesnetzagentur hat vorläufige Zahlen von 2009 neu installierten Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Aussagen über die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2011 hält Präsident Matthias Kurth für nicht seriös zum jetzigen Zeitpunkt.